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4. Qualifikation OKV Fahrcup Gossau

Durrer Anna 11.08.2018

 

4. Qualifikation vom 11. August auf unserem Heimplatz im Niederdorf  

Ein wunderschöner Samstag, top Infrastruktur, aufgestellte Helfer und nicht zuletzt eine tolle Zuschauerkulisse mit vielen Freunden. Dies erwartete uns am 11. August auf unserem Heimplatz in Gossau. Elisabeth Künzle mit ihrem OK-Team hatten es nicht anders verdient, braucht es doch jede freie Hand um so einen OKV-Anlass zu organisieren.

Aber noch fehlte der berühmte Punkt auf dem i. Das heisst, obwohl der Kavallerie-verein Gossau auf dem 2. Zwischenrang in der OKV-Wertung des Rayons 1 war, war die Ausgangslage nicht ganz einfach. Das Rayon 1 ist sehr ausgeglichen. Theo-retisch konnten von den acht Teams noch sechs den Einzug ins Final hinkriegen.

So ruhte wiedermal dieser Druck auf Elisabeth mit Hey Du als Startfahrerin unserer Equipe. Schnell war klar, dass an dieser Ausscheidung auch die Zeit eine grosse Rolle spielte. Für Hey Du war dies schon mal ein Handicup. War er ihm ersten Durchgang noch mit 9.5 Punkten ins Ziel gekommen, versuchte Elisabeth ihm im 2. Durchgang zu helfen, indem sie eine Abkürzung nahm. Leider fehlte dadurch aber das verflixte 8. Hindernis und schon war die Disqualifikation da. Ich habe Elisabeth noch nie so wütend auf sich gesehen wie nach dem Glockenschlag, der das Aus bedeutete. Ja und damit war auch schon das Streichresultat für Gossau da. Es lief aber nicht nur bei Elisabeth sondern allgemein bei den Startern nicht immer nach Wunsch. Man sah die Nervösität und man sah den Kampf der da ausgefochten wurde um doch noch das begehrte Final zu erreichen.

Als zweiter Fahrer für unsere Equipe war Koni mit Lirus am Start. Er versuchte zu retten, was noch zu retten war. Siehe da. das Paar findet sich immer besser und am Schluss waren es ein Punkt im ersten und 8.5 Punkte im zweiten Durchgang, die sie sich aufschreiben lassen mussten. Wieder wurden bei den anderen Teams viele Punkte gesammelt ausser beim GFV Rheintal. Diese Equipe war dieses Mal nicht zu schlagen. Dann hatte Waldkirch noch das Pech, dass im Wassergraben die Schere bei der Kutsche brach. So konnte das Team nicht mehr zum zweiten Durchgang starten und war dadurch auch nicht mehr in der Wertung. Nach der zweiten Runde waren es immer noch fünf Mannschaften die das Final im Visier hatten. Da waren die Tübacher, die als erste der Zwischenrangliste viele Punkte verloren; dafür machte St. Gallen wenig Fehler; dann der GFV Rheintal mit noch weniger Punkten und zuletzt die Bündner Fahrsportvereinigung und Gossau denen es nicht so nach Wunsch lief.

Ja, nun war guter Rat teuer. Konnte da Werner mit Lorenzo noch etwas gut machen? Plötzlich fing ich an Eventualitäten auszurechnen. Was wäre wenn Werner wieder seine bekannten Nullrunden hinlegen würde? Ich konnte rechnen wie ich wollte, nein für Gossau blieb der undankbare 4. Rang ausser die Bündner würden da noch etwas mithelfen. Nein, das konnte ich vergessen, war doch ihr Schlussfahrer Giacomin Barbüda. Ein Versuch ist es wert Werner. Also losfahren und keine Punkte sammeln. Leider wurden es dann doch 6.5 und 7.5. Eigentlich mag ich Giacomin und seine tollen Runden aber heute war das wie weggeblasen. Nur ein Fehler von ihm würde uns reichen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Was machte er? Er wurden sogar 25 Punkte. So erbte Gossau den verdienten 3. Schlussrang in der Qualifikation Rayon 1. Herz-liche Gratulation und auf zum Final nach Maienfeld vom 16. September. Wir hoffen auf eine grosse Anhängerschar.                                                             Anna Durrer